Verkehrskonzept2024-03-04T18:26:33+01:00

Verkehrskonzept

1989 wurde mit der Eröffnung der B42 (Umgehung Eltville) im Rheingau eines der umstrittensten Verkehrsprojekte zu den Akten gelegt. Unter der, in den 60er Jahren visionären Vorstellung, das Rheinufer zwischen Eltville und Walluf vor der Bebauung mit einer 4-spurigen, den Rhein überragenden Straße zu schützen, haben Karl Korn (Herausgeber FAZ, Frankfurt), Edmund Gassner (Prof. für Städtebau- und Siedlungswesen, Bonn) und vor allem Erich Kapitzke (kaufmännischer Direktor von MM, Eltville) eine bundesweite Offensive gestartet.

Der Stadtbildverein möchte die Visionen unserer Vorgängerinitiative aufrechterhalten. Seit unserer Gründung im Jahr 1989 begleiten wir die Entwicklung Eltvilles außerparlamentarisch. Um zukunftsweisende, aber stadtbild- und landschaftsschonende Ideen voranzutreiben, nutzen wir die Kompetenz von Fachleuten, sowie unsere Erfahrung als Eltviller Bürger. Bereits in den 90er Jahren legten wir Konzepte für den fließenden und ruhenden Verkehr der Kernstadt vor, dabei standen die Radfahrer aufgrund der schwierigen Gegebenheiten in Eltville immer im Focus unserer Überlegungen. Um eine Trennung zwischen Radfahrern und Fußgänger zu erreichen, sowie die Fußgänger am Leinpfad zwischen Eltville und Walluf vor zu viel Radverkehr zu schützen, haben wir einen 2. Radweg südlich der alten B42 (Wallufer Straße) gefordert. Dieser wurde nach zähem Ringen gegen große lokalpolitische Widerstände letztendlich umgesetzt. Auch die Umwandlung der Parkplätze nördlich der alten B 42 zum Radweg wurde durch uns initiiert. Ob unsere Gefahrenhinweise bewertet und die Belange der Radfahrer bei der Erweiterung des  MM-Platzes und bei der aktuellen Gestaltung des Gutenbergplatzes gewahrt werden, bleibt abzuwarten. Ein weiteres Ziel ist die Umsetzung eines Radschnellweges im Rheingau.

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